Hübsche Nachbarschaft

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Jetzt fallen die Mieten: Referenzzinssatz für Wohnungsmieten sinkt auf 1,25 Prozent

Der Referenzzinssatz für Wohnungsmieten sinkt auf 1.25 Prozent. Dies teilte das Bundesamt für Wohnungswesen am Montagmorgen mit. Viele Mieterinnen und Mieter haben nun deshalb einen Anspruch auf eine Senkung ihrer Mieten. (sda/awp)

"MEHR SUCHABONNEMENTE"

Die Zeit im «Corona-Lockdown» scheine vielmehr ein neues Bewusstsein der Schweizerinnen und Schweizer für die eigene Wohnsituation geschaffen zu haben, meint Raiffeisen. Darauf deute die seit März feststellbare Zunahme der Suchabonnements bei grossen Immobilienportalen hin: Bei Einfamilienhäusern seien fast 10%, bei Stockwerkeigentum über 6% mehr Abonnements aufgegeben worden.

Dazu kommen die weiterhin günstigen Finanzierungskonditionen für Wohneigentum: So sind die Hypothekarzinsen nach einem kurzen Anstieg zu Beginn der Corona-Pandemie wieder in Richtung ihrer Rekordtiefs gesunken.

Auch in Zukunft bleibe Wohneigentum somit äusserst attraktiv, sind die Raiffeisen-Ökonomen überzeugt. Wegen des hohen Preisniveaus und des durch die Krise zu erwartenden sinkenden Haushaltseinkommens dürfte aber das Potenzial für weitere Preissteigerungen beschränkt sein.

EINE TEURE HYPOTHEK VORZEITIG AUFLÖSEN, LOHNT SICH DAS?

Jetzt eine Hypothek abschliessen ist äusserst lukrativ. Gemäss Moneypark betragen die jährlichen Zinsen bei zehnjährigen Festhypotheken in der Schweiz im Schnitt noch 1,08 Prozent, bei fünfjährigen sind es gar nur noch 0,94 Prozent. 

VORZEITIG AUFLÖSEN HAT SEINEN PREIS

Optimal wäre es aus Hypothekarnehmersicht daher, die bestehende Hypothek per sofort aufzulösen und eine neue, deutlich günstigere abzuschliessen. Die gute Nachricht: Eine vorzeitige Auflösung ist tatsächlich möglich. Die schlechte Nachricht: Es kostet viel. Eine vorzeitige Auflösung einer Festhypothek lohnt sich nur in den seltensten Fällen und setzt eine gewisse Fachkenntnis oder gute Beratung voraus", sagt Dominique Ackermann von Avobis Hypothekenbörse zu cash. In der Praxis habe er bisher erst einen solchen Fall erlebt. Die Bank habe den Kunden nicht verlieren wollen, dank guter Verhandlung sei das Kreditinstitut in der Folge finanziell etwas entgegengekommen. "Das ist aber eine grosse Ausnahme und war nur möglich, weil auch die neue Hypothek wieder beim gleichen Anbieter abgeschlossen wurde."